Falstaff: 92 Punkte
92

Weingut Jalits: „Steinberg 2014“

CHF 24.00

Mathias Jalits gehört unumstritten zu den ganz grossen jungen Winzertalenten Österreichs. Egal, mit welchem Winzer man spricht oder welchen Weinführer unseres östlichen Nachbarlandes man aufschlägt, die Lobeshymnen und Bewertungen überschlagen sich. Trotz aller Loblieder ist Mathias bescheiden, auf dem Boden geblieben. Er, ein sympathischer Naturbursche, bewirtschaft mit viel Hingabe und Sorgfalt seine Böden am Eisenberg nahe der ungarischen Grenze mit dem klar definierten Ziel, authentische Weine zu kreieren, dies aus der österreichischen Parade-Rotweinsorte „Blaufränkisch“, die langlebige wie charakterstarke Rotweine hervorbringt. Egal, ob reinsortig oder in cuvettierter Form: Seine Weine, die Zeit und in jungen Jahren auch Luft brauchen, sind DIE südburgendländischen Botschafter schlechthin: schwarzbeerig duftende, würzige und intensive Rotweine erster Güteklasse.

Inhalt
750 ml
Jahrgang
2014
Weingut
Jalits
Land
Österreich
Region
Burgenland (Eisenberg)
Rebsorte
70% Blaufränkisch, 10% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon, 10% Zweigelt
Ausbau
20 Monate in (gebrauchten) Barriques
Alkoholgehalt
14 %
Trinkempfehlung
bis 2030
Serviertemperatur
15 - 17 Grad
Dekantierzeit
1 Stunde
Passt zu
Rehpfeffer, Lasagne al forno, verschiedenen Hartkäsen, Schmorbraten und Grilladen
Art.-Nr.: 292. Kategorien: , , , , , , .

Produktbeschreibung

– eine der best bewerteten Rotwein-Cuvée des gesamten (Burgen-)Landes

Leuchtendes Rubinrot mit Purpureinschlag. In die Nase steigen Düfte von Brombeere, schwarzer Kirsche, aber auch Anklänge von roten Früchten. Im Vergleich zu den reinsortigen Blaufränkisch-Weinen etwas mehr (neuer) Holzeinsatz, darum auch Espresso- und Karamell-Noten. Feine Aromen von Kräutern, Pfeffer, Nougat sowie fleischige wie rauchige Noten. Im Gaumen dann ein körperbetonter, aber immer auch eleganter Rotwein, dessen Rebsortenvielfalt ein aromatisches Potpurri wiedergibt. Guter Schmelz, feine, aber präsente Tannine, gut versteckte Säure, noch etwas zu sehr auf dem Holz, doch in zwei bis fünf Jahren top in Balance (darum in den ersten Jahren dekantieren). Im Abgang eine tolle Länge und sehr ausdrucksstark. Ein vielschichtiger Speisenbegleiter, der nie wuchtig dominant, sondern immer elegant und alkoholarm daherkommt. Der 2014er-Jahrgang ist wesentlich schlanker, etwas säure- und tannin-betonter als der 2015er, dem das wärmere Jahr insofern gut getan hat, da er bereits eher antrinkbar ist, wobei beiden Luft und Lagerung tun tun.