Weingut Günther Steinmetz: „Kestener Herrenberg Pinot Noir 2012“

CHF 29.00

Stefan Steinmetz gehört zu den jungen Mosel-Winzern, die sich ganz dem nachhaltigen Weinbau verpflichtet haben, dies in vielerlei Hinsicht: Der Weinbau ist ein ökologisch verantwortungsvoller, d.h., es wird im Rebberg im Einklang mit der Natur gearbeitet. Genauso im Keller, in dem auf Zusatzstoffe aller Art (künstliche Hefen, Hinzufügen von Enzymen oder anderer Hilfsmittel) konsequent verzichtet wird. Dieser Pinot Noir stammt aus einer Top-Lahe in Kesten nahe Brauneberg, selektioniert aus den ältesten Reben. Aufmerksam auf den Winzer gemacht hat mich der hiesige Spitzenwinzer Markus Ruch, ein guter Kollege, mit dem ich mich gerne immer wieder über Pinot Noirs und andere Weine austausche …

Inhalt
750 ml
Jahrgang
2012
Weingut
Günther Steinmetz
Land
Deutschland
Region
Mosel
Rebsorte
Pinot Noir
Ausbau
14 Monate in gebrauchten Dujac-Barriques
Alkoholgehalt
14.5 %
Trinkempfehlung
bis 2028
Serviertemperatur
15 - 17 Grad
Dekantierzeit
1 Stunde
Passt zu
Coq au Vin, Ragout mit Pilzen, Rehkeule mit Preiselbeere, Hirsch-Entrecôte u.a.
Art.-Nr.: 060. Kategorien: , , , , , .

Produktbeschreibung

– nein, kein Witz, keine Werbeblase, aber dieser Wein gehört zu den ganz grossen Pinots in Deutschland, ein Wein, den auch der Bundespräsident gerne trinkt … und Sie?

Kirschrot mit rubinrotem Einschlag. In der Nase herrlich frische Fruchtnoten (Walderdbeere, rote Johannisbeere, Kirsche). Bereits in der Nase erinnert der Wein an einen bezaubernden Chambolle-Musigny. Zu den Früchten gesellen sich Tabakblätter (oder Zedernholznoten?), schwarzer Pfeffer, etwas Eukalyptus und einen Hauch Karamell. Im Gaumen dann wieder die gleichen kühlen Fruchtnoten, Tabak, Eukalyptus, Pfeffer, dezente Röstaromen wie Kaffee und Karamell (man spart zum Glück mit dem Holzeinsatz!), etwas Leder, alles sehr extraktreich (Beerenauslese!), dazu eine feinnervige Säure, seidene Tannine. Ein sehr komplexer, tiefgründiger Wein, dem Luft in jungen Jahren noch gut tut, mit sehr gutem Alterungspotenzial. Dass es einen Rotwein von derart hoher Qualität an der Mosel gibt, hätte ich noch vor Monaten nie und nimmer geglaubt. Überzeugen Sie sich selber, damit Sie merken, dass ich nicht übertreibe, sondern die reine Wein-Wahrheit erzähle …